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GIF-Glossar
Die wichtigsten Begriffe rund um GIF, Animation und Videoformate, kurz erklärt.
- Animiertes GIF
- Ein GIF, das mehrere Einzelbilder nacheinander abspielt und so eine Bewegung erzeugt. Es läuft meist als Endlosschleife ohne Ton und wird ohne Player direkt im Browser oder Bildbetrachter angezeigt.
- Auflösung
- Die Anzahl der Bildpunkte in Breite und Höhe, etwa 480x270 Pixel. Eine höhere Auflösung bedeutet mehr Details, aber auch eine größere Datei.
- Bildrate
- Die Anzahl der Einzelbilder pro Sekunde (fps, frames per second). Mehr Bilder pro Sekunde wirken flüssiger, erhöhen aber die Dateigröße. Für GIFs sind 10 bis 15 fps oft ein guter Kompromiss.
- Dateigröße
- Der Speicherplatz, den eine Datei belegt, gemessen in Kilobyte (KB) oder Megabyte (MB). Bei GIFs steigt sie mit Auflösung, Länge, Bildrate und Anzahl der Farben.
- Dithering
- Eine Technik, die fehlende Farben durch ein Muster eng beieinanderliegender Pixel simuliert. So lassen sich Farbverläufe trotz der begrenzten GIF-Palette gleichmäßiger darstellen, was aber das Bildrauschen erhöhen kann.
- Encoder
- Ein Programm oder Algorithmus, der Roh-Bilddaten in ein bestimmtes Format wie GIF, MP4 oder WebP umwandelt und dabei komprimiert. Die Qualität und Größe des Ergebnisses hängt stark vom verwendeten Encoder und seinen Einstellungen ab.
- Farbpalette
- Die Liste der Farben, die in einem Bild verwendet werden dürfen. Ein GIF ist auf maximal 256 Farben pro Bild beschränkt, weshalb fotorealistische Vorlagen oft sichtbar reduziert wirken.
- Frame
- Ein einzelnes Standbild innerhalb einer Animation oder eines Videos. Ein animiertes GIF besteht aus vielen Frames, die in schneller Folge abgespielt werden.
- GIF
- Das Graphics Interchange Format ist ein Bildformat, das mehrere Frames und Transparenz unterstützt und sich für kurze, tonlose Animationen eignet. Es nutzt eine verlustfreie LZW-Kompression, ist aber auf 256 Farben pro Bild begrenzt.
- Loop
- Die Endlosschleife, in der ein animiertes GIF abgespielt wird. Standardmäßig startet die Animation nach dem letzten Frame automatisch wieder von vorne, sofern keine feste Anzahl an Durchläufen festgelegt ist.
- LZW-Kompression
- Das verlustfreie Kompressionsverfahren (Lempel-Ziv-Welch), das GIF intern verwendet. Es fasst wiederkehrende Pixelmuster zusammen und arbeitet besonders effizient bei Flächen mit wenigen, einheitlichen Farben.
- MP4
- Ein weit verbreitetes Videoformat, das Bild und Ton stark komprimiert speichert. Bei gleicher Länge und Auflösung ist eine MP4-Datei meist deutlich kleiner als ein GIF, lässt sich aber nicht so einfach automatisch in jeder Umgebung abspielen.
- Reaktions-GIF
- Ein kurzes GIF, meist aus einer Film- oder Serienszene, das eine Emotion oder Reaktion ausdrückt. Es wird häufig in Chats und sozialen Netzwerken als Kommentar anstelle von Text verwendet.
- Seitenverhältnis
- Das Verhältnis von Breite zu Höhe eines Bildes, zum Beispiel 16:9 oder 1:1. Wer es beim Zuschneiden oder Skalieren beibehält, vermeidet verzerrte oder gestauchte Darstellungen.
- Transparenz
- Die Eigenschaft, einzelne Bildbereiche durchsichtig zu lassen, sodass der Hintergrund durchscheint. GIF unterstützt nur volle Transparenz pro Pixel (an oder aus), keine weichen Verläufe wie das PNG-Format.
- Trimmen
- Das Kürzen eines Videos oder Clips auf einen bestimmten Zeitabschnitt durch Festlegen von Start- und Endpunkt. Beim Erstellen eines GIFs werden so nur die relevanten Sekunden übernommen.
- Wasserzeichen
- Eine sichtbare Markierung wie Logo oder Text, die in ein Bild oder GIF eingebettet wird. Sie kennzeichnet die Herkunft oder den Urheber, viele kostenlose Online-Tools fügen sie automatisch ein.
- WebP
- Ein modernes Bildformat von Google, das sowohl Standbilder als auch Animationen mit Transparenz unterstützt. Animierte WebP-Dateien sind bei vergleichbarer Qualität meist deutlich kleiner als GIFs, werden aber nicht überall gleich gut unterstützt.
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